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ISDN-Abschaltung

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ISDN- Abschaltung – was nun?! Umstellung auf die neue Technik bis 2018

 

Der Klassiker verabschiedet sich in den Ruhestand

 

Der weltweite Wandel von IP-basierenden Technologie löst das gut ausgebauten ISDN-Netz ab. Das ISDN-Netz war jahrelang der Vorreiter der Telekommunikationstechnologie und geht zum Jahreswechsel 2017/2018 in seinen wohlverdienten Ruhestand. Bereits seit mehreren Monaten finden die Migration im Privatbereich statt, aber auch einige Unternehmen haben bereits auf die IP (Internet Protocol) und SIP- (Session Initiation Protocol) Technologie umgerüstet. Alle anderen müssen ebenfalls bis 2018 die Umstellung auf die IP und SIP-Technologie durchführen. Was müssen Sie bei der Umstellung beachten? Wir helfen Ihnen gerne!

 

Next Generation Network – aus ISDN wird NGN!

Früher wurden Telefone und Computer über die sogenannte TAPI-Schnittstelle miteinander verbunden. Erste Komfortmerkmale der modernen Unternehmenskommunikation waren die automatische Anzeige von Anrufdaten sowie der schnelle Zugriff auf das Adressbuch. Durch die technische Weiterentwicklung wurden jedoch fast alle Kommunikationsdienste von peripherien Geräten (Telefon und Anrufbeantworter) auf computerbasierten Geräte migriert. Allerdings fehlten hier noch Standards, die hochwertige Kommunikation zwischen allen Geräten sicherstellt. Von allen großen namenhaften Herstellern wurde diese Standards – Next Generation Network (NGN) definiert und umgesetzt. NGN basiert auf IP (Internet Protocol) sowie weitergeführte Protokollen z.B. SIP (Session Initiation Protocol).

 

Welche Vorteile ergeben sich hieraus?

 Die Geräte sind multimediafähig

 Ein Anschluss für Sprache und Daten

 Ausbau, Betreibung und Administration von einem Netzwerk

 Keine ISDN Baugruppen

 Freie Skalierung der Kanal-Anzahlen

 Kostenvorteile von bis zu 70%

 

 

Was müssen Sie für die Umstellung wissen und vorab prüfen?

 

Für den Wechsel von ISDN auf SIP werden weitestgehend neue Hardware benötigt, die auf die neue Technologie konzeptioniert wurden. Für kleinere Anlagen werden wohl Vorschaltgeräte für Ihre ISDN-Anlage angeboten, um Ihre TK-Anlage weiterhin zu nutzen, allerdings werden Sie hiermit nicht die Vorteile nutzen können und profitieren somit nicht von der neuen Technologie. Aus diesem Grund sollten Sie sich sorgfältig überlegen und prüfen, wo und wie Sie die Umstellung beginnen und durchführen möchten.

 

Der erste Parameter ist Ihr Netzwerk. Netzwerke verwenden Internet Protokolle (IP), genauso wie das neue SIP. Spezielle Mechanismen stellen sicher, dass Datenpaket in der richtigen Wertigkeit und Reihenfolge transportiert werden, was aktuelle und moderne Router sowie Swichtes voraussetzen. IP-Netze sind nicht so geschlossen wie die ISDN-Netze, wodurch eine ordentliche, sorgfältige Planung aller verwendeten Teilnehmer, Dienste und Zugängen auf Leistungs- und Sicherheitsgründen durchgeführt werden muss.

 

Welche Punkte können geprüft werden?

 

 Netzwerkunterstützung von Quality of Service (QoS), VLAN’s und Power over Ethernet (PoE) vorhanden?

 Installierten Switches (Etagenverteiler) ausreichend dimensioniert?

 Zentrales administrieren und kontrollieren des Netzwerkes möglich?

 Drahtlose Netzwerke vorhanden?

Sind drahtlose Netzwerke mit den gleichen Qualitätsmerkmalen nahtlos in das Gesamtnetzwerk integriert?

 

Für eine detaillierte Analyse und Auswertung wenden Sie sich bitte an unser Mannheimer Experten unter

Tel. +49 (0) 621 180697900. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Eine Sprache für alle Geräte – von der Websteckdose bis zum Telefon

Bei komplexen Systemumstellungen können Dinge vergessen werden, die auf dem ersten Blick nichts mit der Telekommunikation in Verbindung gebracht werden. Diese laufen vorwiegend automatisch im Verborgenen bzw. im Hintergrund ab: Alarmanlagen, Brandmelder, Maschinensteuerung oder anderen Geräte wie EC-Cash. Diese Punkte laufen häufig nach der Umstellung nicht mehr wie gewohnt und müssen bei Ihrer Planung berücksichtigt werden. Daher prüfen Sie vorab, ob Sie analoge oder ISDN-basierende Dienste nutzen.

 

 Alarm- und Brandmeldeanlagen

 Maschinensteuerungen, Maschinenabfragen, Robotersteuerungen

 ISDN-Datenübertragungsdienste

 ISDN-basierte Notrufdienste

 EC-Cash Geräte

 Frankiermaschinen

 

Die meisten Anbieter bieten bereits jetzt schon IP-fähige Ersatzlösungen für ihre Anwendungen an. Beziehen Sie Anschaltungen zu externen Dienstleistern in Betracht, sollte Sie vorab die Kompatibilität prüfen. Hier können u.a. Alarm- und Brandmeldeanlagen, die mit Notrufstellen verbunden sind, betroffen sein.

 

Provideranschluss – was gibt es hier zu beachten?

 

In Großstädten und Ballungsgebieten haben Sie eine größere Auswahl von Anschluss an das öffentliche Netz. Nicht jeder bietet den gleichen Service in Verfügbarkeit und Qualität, hier sollte Sie keine Abstriche machen, Sie brauchen eine stabile und zuverlässige Datenleitung! Die Entscheidung für den richtigen Anbieter beeinflusst Ihre zukünftige, gesamte Unternehmenskommunikation.

Welche Kriterien sollten beachtet werden?

 

 

 Leitungsqualität Ihrer Telekommunikation – Qualität von Telefonaten oder Videokonferenzen hängen stark von der Priorität der Datenübermittlung ab. Der Anbieter muss sicherstellen, dass verwendete Priorisierungs-Mechanismen während der gesamten Transportwege zur Verfügung stehen.

 

 Sicherheit für Ihre Daten – Aufgrund von Industriespionage sollte eine zuverlässige Punkt-zu-Punkt-Datenverschlüsselung unterstützt werden.

 

 Verfügbarkeit für Ihre Daten und Sprachkommunikation – Welche unterschiedliche Szenarien können entstehen? Der neue Anbieter sollte eine Jahresverfügbarkeit von mind. 99,5% erfüllen. Redundante Anbindungen können auch über unterschiedlichen Routen geprüft werden.

 

Rufen Sie uns einfach unter der Rufnummer +49 (0) 621 180608-0 an , wir unterbreiten Ihnen gerne kostenlos und unverbindlich ein Angebot.

 

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